zptn
Das Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen (zptn) ist ein Fortbildungs-Institut und wurde 1998 von Lutz-Ulrich Besser nach jahrelanger therapeutischer Arbeit mit traumatisierten Menschen in Zusammenarbeit mit Alexander Korittko und Gabriele Resin-Besser gegründet.
Die Fortbildungsangebote des zptn sollen dazu beitragen, dem verstärkten Bedarf an qualifizierter therapeutischer Versorgung und Behandlung der bisher oft übersehenen und unterschätzten großen Anzahl von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit posttraumatischen psychischen Störungen (PTBS) und traumainduzierten Symptombildungen sowie Persönlichkeitsveränderungen gerecht zu werden.
Wir bieten daher in Anlehnung an die derzeitigen international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Ausbildungsstandards auch im Sinne der qualitätssichernden Ausbildungsrichtlinien der DeGPT - Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V., dem EMDR-Institut Deutschland in Bergisch-Gladbach und dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie - DIPT Köln/Much :
Aus- und Fortbildungen für Fachleute aus dem Gesundheitswesen:
- ÄrztInnen, PsychologInnen und Kinder- und JugendlichentherapeutInnen mit Psychotherapie-Approbation
- ÄrztInnen, PsychologInnen, Dipl. Pädagogen ohne Psychotherapie-Approbation, jedoch mit anerkannten mehrjährigen Therapie-Ausbildungen wie Gestalttherapie, Familientherapie, Hypnotherapie, Körpertherapie usw.
- Dipl.SozialpädagogInnen und anderen therapeutisch tätigen Berufsgruppen und ErzieherInnen
- Fortbildung für Institutionen mit traumagefährdeten Berufen
- Ausbildung von Traumabetreuern und NotfallseelsorgerInnen
- Nachsorge und Beratungsgruppen für Traumaopfer und HelferInnen
- Traumazentrierte Einzel- und Gruppensupervision
- Supervision für EMDR-TherapeutInnen
- Vernetzung mit anderen ambulanten und stationären Trauma-Einrichtungen
Die Curricula sind von den jeweiligen Landesärzte- & Psychotherapeutenkammern anerkannt, so dass Fortbildungspunkte vergeben werden.
Auslandsprojekte:
- Das zptn ist Kooperationspartner der Stiftung Wings of Hope. Der Schwerpunkt von WoH ist die psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche und Familien, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden. In zwei Ländern engagieren wir uns aktuell besonders intensiv: in Bosnien-Herzegowina und in Palästina. Seit 2008 findet in Betlehem unter der Leitung von Lutz-Ulrich Besser (zptn) & Peter Klenzan (WoH) ein Fortbildungscurriculum in Psychotraumatologie, Traumaberatung und Traumatheraphie für palästinensische Helfersysteme statt.
- Ein weiteres curriculares Ausbildungsprojekt findet seit 2009 in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchenkreise Trier und Simmern-Trarbach unter Leitung von Diplom-Sozialarbeiter und Geschäftsführer Bernd Baumgarten und Lutz-Ulrich Besser (zptn) derzeit im Kosovo statt. Daran nehmen 30 Helfer aus dem Sozial- und Gesundheitswesen im Kosovo teil.